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Verein Nachhaltige Tierhaltung Österreich (NTÖ) stellt sich vor

11.01.2017 16:15
von Admin Österreich
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Heute erfolgt im Rahmen eines Neujahrsempfangs im Ministerium für ein lebenswertes Österreich der offizielle Start des „Vereins Nachhaltige Tierhaltung Österreich“ (NTÖ).

Ausgangspunkt dazu war die Unterzeichnung des Tierzuchtpaktes 2020 der Dachverbände der Rinder, Schweine, Geflügel, Schafe, Ziegen und Pferde mit Bundesminister Andrä Rupprechter im Herbst 2015. Diese Vereinbarung stellte ein klares Bekenntnis von Bund und Ländern zu Produktion und Organisation der bäuerlichen Tierhalterinnen- und halter in Österreich dar. Denn fast 50% des gesamten landwirtschaftlichen Produktionswertes entfallen auf die tierische Erzeugung, die somit den wichtigsten Sektor innerhalb der landwirtschaftlichen Produktion darstellt.

Die Herausforderungen für die heimische kleinstrukturierte Landwirtschaft sind groß: Globalisierung, liberalisierte Märkte, Strukturwandel, gesellschaftliche Veränderungen, Landflucht schreiten unaufhaltsam voran. Hier ist mehr denn je wichtig, dass die Tierzucht- und Vermarktungsorganisationen Lösungen und effiziente Hilfestellungen anbieten. Die heimischen Bäuerinnen und Bauern versorgen die Konsumenten tagtäglich mit frischen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und achten auf einen nachhaltigen Kreislauf in den natürlichen Gegebenheiten. Weiters leisten sie einen essentiellen Beitrag zur Pflege und Erhaltung der Kulturlandschaft und tragen wesentlich zum Erfolg des heimischen Tourismus bei. Dazu werden tausende Arbeitsplätze in den vor- und nachgelagerten Sektoren der Wirtschaft gesichert.

Der erste Schritt für eine engere Zusammenarbeit und Bündelung der Kräfte innerhalb der Nutztierbranche war die Gründung des „Vereins Nachhaltige Tierhaltung Österreich“ am 11.4.2016 im Haus der Tierzucht in Wien. Die Aufgaben sind breit gefächert: Sie reichen einerseits als Anbieter von spezifischen Bildungsveranstaltungen für die heimischen Tierhalter, wie den Jungzüchterprofi, Schafpraktiker oder Geflügelfachtagungen, bis zur Abhaltung von Info- und Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen Themen. Dazu sind Positionspapiere und Presseaussendungen geplant. Dazu soll der NTÖ kompetenter Ansprechpartner für die Politik sowie für die Interessenvertreter der bäuerlichen Familienbetriebe sein.

 

„Themen, die sowohl für die landwirtschaftlichen Betriebe als auch für die Konsumenten relevant sind, wie Herkunft, Nachhaltigkeit, Qualität und Sicherung unserer Lebensmittel sollen via unserer Plattform mit und in der Öffentlichkeit kommuniziert werden“, betont NTÖ-Obmann Robert Wieser. Der NTÖ fungiert als Drehscheibe zwischen den Bauern, Verarbeitern, Vermarktern und Konsumenten. Er ist aber auch Bindeglied zu Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.“

Der Verein Nachhaltige Tierhaltung Österreich ist gemeinnützig und hat seinen Sitz im Haus der Tierzucht, Dresdner Straße 89, 1200 Wien. Die Mitglieder sind:

Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR),

Arbeitsgemeinschaft Rind (ARGE Rind),

Verband Österreichischer Schweinebauern (VÖS),

Zentrale Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Geflügelwirtschaft (ZAG),

Österreichischer Bundesverband der Schafe und Ziegen (ÖBSZ)

Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Pferdezüchter (ZAP)

Zur Ausgewogenheit werden Obmann und Obmannstellvertreter rollierend jährlich gewechselt. Derzeitiger Obmann ist Ök.-Rat Robert Wieser (ZAG), Obmann-Stellvertreter Stefan Lindner (ZAR). Die personellen Ressourcen werden durch die Mitgliedsorganisationen gedeckt. Zahlen, Daten und Fakten sowie die geplanten Aktivitäten sind unter der Homepage www.nutztier.at abrufbar.

Altschafverwertung in der Hausschlachtung

16.12.2016 17:08
von Redaktion Bayern ug
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Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft bietet am 25. unf 26. März 2017 wieder einen Kurs zur Altschafverwertung in Achselschwang an.

Anmeldeschluss ist der 30.10.2017

Nähere Information

 

Bayerisches Lammfleisch jetzt bei REWE erhältlich

07.12.2016 19:38
von Redaktion Bayern
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Erst seit einigen Wochen gibt es im Handel auch Lammfleisch mit dem bayerischen Qualitäts- und Herkunftssiegel „Geprüfte Qualität – Bayern“ (GQ). Das GQ-Siegel steht für lückenlose Kontrolle und garantiert die bayerische Herkunft des Fleisches.

Nach einem erfolgreichen Start in bayernweit rund 100 REWE-Märkten können die Verbraucher jetzt regelmäßig gezielt nach GQ-Lammfleisch aus Bayern greifen.

Das Qualitäts- und Herkunftssicherungsprogramm „Geprüfte Qualität – Bayern“ setzt seit seiner Einführung im Jahr 2002 auf hohe Standards. Alle Produkte bestehen zu 100 Prozent aus bayerischer Rohware. Der Bekanntheitsgrad des Siegels im Freistaat liegt mittlerweile bei über 70 Prozent. Waren aus 20 verschiedenen Produktkategorien tragen inzwischen das GQ-Siegel. Neben Lammfleisch gibt es auch Rind- und Schweinefleisch, Eier, Milch und Milchprodukte bis hin zu Brot, Backwaren oder Kartoffeln und Gemüse.

Weidemann