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Kurs: Schafpraktiker 2018 - Modul 3 Fütterung

27.04.2018 08:35
von Redaktion Österreich
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Schafe sind als ausgezeichnete Landschaftspfleger für die Beweidung von Grünland in Grenzertragslagen mit geringen Fütterungsansprüchen bekannt. Dennoch sollte aber das Thema Fütterung bei der Haltung dieser kleinen Wiederkäuer nicht unterschätzt werden. Denn für all jene, die in der Schafzucht bzw. in der Lämmer- oder Milchproduktion erfolgreich unterwegs sein wollen, sind ausreichend Kenntnisse in diesem Bereich unbedingt notwendig. Entsprechende Tierleistungen und Qualitäten können nur in Verbindung mit einer dementsprechenden Fütterung erreicht werden.
Um sich tiefergehend mit dieser Thematik zu beschäftigen, kamen die TeilnehmerInnen des Kurses „Schafpraktiker“ am 19.04. und 20.04. in Eugendorf bei Salzburg zusammen.

Dr. Ferdinand Ringdorfer – Leiter der Abteilung für Schafe und Ziegen an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein – vermittelte am ersten Fortbildungstag grundlegendes Basiswissen. Die KursteilnehmerInnen wurden umfangreich über die Anatomie des Verdauungssystems, Grundfutterqualität, Futtermittelkunde und Fütterungsfehler informiert und es wurden auch Rationsbeispiele für die Schafhaltung vorgebracht.
Nach einem interaktiven Theorieteil fand am Nachmittag die Besichtigung des biologisch geführten Milchproduktionsbetriebes Leitner-Eisl in Thalgau statt, wo seit 2015 Ostfriesische Milchschafe gehalten werden. Die TeilnehmerInnen bekamen dabei nicht nur interessante Einblicke in das Fütterungsmanagement des Betriebes, sondern es wurde auch eine Form der Betriebsführung vermittelt, wo die Liebe zu den Tieren, Elan und Innovationsgeist in jeder Ecke des Hofes zu spüren waren.

Die Fortsetzung des Moduls Fütterung erfolgte am nächsten Tag von DI Magdalena Böhm – Beraterin für Lämmermast, Schaf- und Ziegenhaltung der LK OÖ. Der Schwerpunkt des zweiten Tages bildete die produktionsspezifische Fütterung. Durch die Tätigkeit als Beraterin, verfügt Frau Böhm über einen umfassenden Einblick in die Praxis verschiedenster Produktionsausrichtungen – wovon die TeilnehmerInnen wesentlich profitieren konnten und wodurch immer wieder anregende Diskussionen entstanden.
Der Nachmittag dieses Tages war ganz auf die Praxis ausgerichtet.
Dabei stellte zunächst Hannes Priller seinen Merinolandschaf-Betrieb vor und berichtete über Probleme mit denen man als Schafhalter konfrontiert wird, sowie über Lösungsansätze im Bereich der Fütterung. Anschließend ging es dann zur Exkursion auf den Betrieb Hasenöhrl in Gois. Familie Hasenöhrl gelang es, mit viel Eigenleistung, Know How und handwerklichem Geschick einen erfolgreichen Jurazucht Betrieb mit eigener Direktvermarktung aufzubauen. Von der hervorragenden Qualität der Produkte konnten sich die TeilnehmerInnen bei der anschließenden Verkostung selbst überzeugen.

Frei nach dem Motto: von der Forschung über die Beratung bis hin zur gelebten Praxis, gelang in diesen beiden Tagen eine erfolgreiche Weiterbildung im Bereich der Fütterung von Schafen.

 

 

Wolfs Petition

10.04.2018 17:15
von Redaktion Österreich

Wolfs-Petition

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Diese kann bis zum 01. Mai 2018 online unterzeichnet werden.

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Bewerterausbildung 2018

28.03.2018 15:10
von Redaktion Österreich
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Am 19. und 20.03.2018 fand im steirischen Ennstal eine umfangreiche Weiterbildung von 85 Bewerterinnen und Bewertern im Bereich des Exterieurs von Schafen und Ziegen statt.

Die Vermittlung grundlegender theoretischer Basisinhalte bildeten den Schwerpunkt des ersten Tages in Aigen. Dafür wurde ein umfangreiches Programm zusammengestellt, um so verschiedenste Bereiche mit denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zuge ihrer Bewertertätigkeit konfrontiert sehen, abzudecken. Behandelt wurden dabei verschiedenste Themen angefangen von Anatomie des Schafes und der Ziege über züchterische Grundlagen und Zuchtwertschätzung bis hin zu den Zuchtbuchbestimmungen. Ebenso wurde auf den Bereich der Generhaltungszucht eingegangen und das Herdenmanagement-Programm „sz-online“ erläutert. Schließlich fand der erste Tag bei einem gemeinsamen Abendessen und vielen interessanten Gesprächen und Diskussionen einen gemütlichen Ausklang.

Frei nach dem Motto, von der Theorie in die Praxis, fand am zweiten Tag der praktische Teil der Bewerterausbildung in der HBLFA Raumberg-Gumpenstein statt. Um diesen Tag so anwendungsnah wie möglich zu gestalten, wurden einige ausgewählte Ziegen- und Schafrassen von Bauern für die Bewertung zur Verfügung gestellt. Bei jeder Station wurden die einzelnen Rassen erläutert, von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbstständig bewertet und schließlich gemeinsam besprochen.

Damit kann auf eine erfolgreiche Bewerterausbildung 2018 zurückgeblickt werden, wo nicht nur den neuen Bewerterinnen und Bewertern ein umfangreiches Basiswissen für ihre Tätigkeit vermittelt wurde, sondern auch jene mit langjähriger Erfahrung eine interessante Weiterbildung erfahren konnten. Darüber hinaus wurde von den Anwesenden die Gelegenheit genutzt, sich mit anderen auszutauschen und so den eigenen Horizont zu erweitern.

Weidemann